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Zocker Bildschirm – maximale Reaktion für optimales Gaming

Ein Zocker braucht nicht nur PC oder Konsole, um sich seinem Hobby zu widmen. Egal wie gut die Grafik ist, auf einem schlechten Ausgabegerät sieht alles bescheiden aus. Deshalb braucht es einen passenden Zocker Bildschirm. Andernfalls ist gerade beim E-Sport viel Frust garantiert. Egal wie gut man spielt, wenn der Gegner beim Shooter einen zuerst sieht, haben selbst Pros keine Chance.

Natürlich haben die Hersteller Gamer längst als attraktive Zielgruppe entdeckt. Schließlich ist der E-Sport ein Markt mit Milliarden Umsätzen – Tendenz steigend. Leider macht eine Vielzahl an Angeboten die Entscheidung für den richtigen Gamer Bildschirm nicht leichter. Gamer haben die Qual der Wahl.

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Warum ist ein Zocker Monitor eigentlich besser?

Beim Monitor fürs Gaming zählt weit mehr als die Größe des Displays. Bei Shootern kann ein zu großer Monitor sogar ein Nachteil sein. Dann nämlich, wenn man nicht das komplette Spielfeld mit einem Blick erfassen kann. Somit muss der Gamer immer wieder seinen Kopf leicht drehen und verliert dabei leicht den Fokus. Und jeder Gamer weiß, dass online selbst Bruchteile von Sekunden über den Erfolg entscheiden.

Zocker sollten sich des Weiteren darüber im Klaren sind, dass ein größerer Bildschirm das Bild unschärfer wirken lassen kann. Dies trifft insofern zu, wenn man gleich bleibende Auflösung auf unterschiedlich großen Displays betrachtet. Dann liegen auf der kleineren Ausgabe die Pixel naturgemäß dichter beieinander. Hierzu muss aber noch erwähnt werden, dass die Beeinträchtigung von der Entfernung des Gamers zum Monitor abhängt. Wer nicht am Schreibtisch, sondern auf der Couch zockt, wird natürlich eher ein größeres Display deutlich über 24 Zoll oder 27 Zoll und vielleicht eher einen 4k Monitor um die 50 Zoll bevorzugen. Kurz gesagt: Die Größe des Displays ist sehr stark abhängig vom konkreten Einsatzgebiet.

 

Ein Bildpunkt eines LCD braucht eine gewisse Zeit um seinen Zustand zu wechseln. Hierbei spricht man von Reaktionszeit. Diese sollte natürlich bei Spielen möglichst kurz sein. Andernfalls kann es sein, dass man in Shootern sehr schnell hinüber ist, weil es zu lange dauert bis sich das Bild auf dem Monitor aufgebaut hat.

Vor allem beim Zocken auf Fernsehern ist zudem der Input Lag ein Problem. Dieser bezeichnet die Dauer, welche ein Fernseher braucht um das von der Konsole kommende Bild darzustellen. Dieser sollte natürlich ebenfalls möglichst kurz sein. Aus diesem Grund haben neuere Fernseher einen speziellen Gaming Modus.

Ein weiterer Aspekt ist die Bildwiederholungfrequenz. So wird die Anzahl der Bilder genannt, welche pro Sekunde auf dem Monitor aufgebaut werden. Gamern dürfte dieser Wert als fps (frames per second = Bilder pro Sekunde) bekannt sein. Hersteller geben fps meist in der Einheit Hertz an. Der Monitor darf nicht unter einem bestimmten Wert liegen. Andernfalls nimmt das Auge eine verzögerte Darstellung des Bildes wahr. Dann wirkt das Spiel, als würde es nicht flüssig laufen.

Was bietet ein guter Zocker Bildschirm?

Zocker Bildschirm mit TN PanelZocker Bildschirm mit TN Panel
DEN Gaming Bildschirm gibt es leider nicht. Ein Kompromiss ist immer nötig. Für FPS empfiehlt sich ein Display in der Größe von 24 Zoll. Damit hat man das Spielgeschehen jederzeit im Blick ohne dass wertvolle Millisekunden verloren gehen, wenn man den Kopf dreht. Allerdings ergeben sich Nachteile, wenn ein Gamer nicht direkt vor dem Bildschirm sitzt. In diesem Fall wäre ein Modell mit 27 Zoll besser. Die Reaktionszeit des Panels sollte unter zehn Millisekunden liegen. Glücklicherweise erfüllen so gut wie alle modernen Bildschirme diese Vorgaben. Vor allem wer noch ein älteres Modell hat, sollte sich überlegen, ob er nicht aufrüsten will. Sogenannte TN-Panels sind mittlerweile zu guten Preisen erhältlich und machen Schlieren zu einem Problem der Vergangenheit.

 

Bei der Bildwiederholrate gelten 60 Hertz als Minimum für zeitgemäße Gaming Monitore. Wer etwas investieren möchte, sollte aber auf jeden Fall ein Modell mit mindestens 144 Hz holen. Vor allem bei schnellen Spielen berichten Spieler von merklichen Vorteilen. Pro Gamer nutzen teilweise sogar Gaming Bildschirm mit 240 Hz.

 

Kann sein, muss aber nicht – interessante Extras.

Neben den Grundeigenschaften kann ein Zocker Bildschirm weitere Gimmicks bieten. Selbstverständlich muss er sich zunächst an die Grafikkarte im PC anschließen lassen, das erfolgt über den DVI- oder HDMI-Anschluss. Falls diese nicht vorhanden sind, handelt es sich entweder um ein Modell aus dem letzten Jahrtausend, oder etwas sehr spezielles, das hier nicht relevant ist.

Zum Thema Grafikkarte: AMD und Nvidia haben mit FreeSync bzw. G-Sync Technologien entwickelt, welche die Abstimmung von Grafikkarte und Bildschirm optimieren. Natürlich nur, falls beide die jeweilige Technik unterstützen. Dann soll „Screen Tearing“ verhindert werden. So bezeichnet man eine Art Bildfehler, welche sich als „Zerreißen“ eines Bildes beschreiben lässt. Ob der teure Aufpreis entsprechender Modelle aber sein Geld wert ist, ist bei Gamern umstritten.

Sogenannte „Curved“ Bildschirme sind seit Kurzem im Trend. Aufgrund ihres leicht gebogenen Displays wirkt ihr Bild größer und tiefer. Diese Bauart ist ebenfalls als Zocker Monitor geeignet.

 

Ganz neu ist die High Dynamic Range. Mittels HDR soll ein Bild mehr Kontrast bieten und damit deutlich natürlicher wirken. Erst seit 2017 gibt es überhaupt HDR Monitore. Zuvor gab es lediglich HDR Fernseher. Für Letztere bieten Netflix und Amazon Video bereits zahlreiches Material. Doch auch einige Games unterstützen HDR, darunter Top Hits wie Forza 7, Battlefield 1 oder Destiny 2.

 

Fazit: Der passende Zocker Bildschirm hängt immer vom jeweiligen Anwender ab. Dabei steht natürlich an erster Stelle die Frage, wie viel Geld man ausgeben möchte. ein schicker 4k Monitor ist natürlich verlockend, muss aber auch von der Grafikkarte unterstützt und entsprechend mit Pixeln versorgt werden. Des Weiteren ist wichtig, ob man E-Sport treiben oder lieber gemütlich auf dem Sofa zocken möchte. Im ersten Fall kann man keine Kompromisse eingehen, was die Reaktionszeit und Hertz-Zahlen ab 144hz angeht. Von der Couch aus ist ein Monitor für PS4 oder andere Konsolen günstiger zu haben, da man nicht den aller schnellsten kaufen braucht.

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